Dorfgedächtnis, Stuckgeschäft Brähler & Nüchter

202123 02_Einst und Jetzt Teil 45, Stuckgeschäft Brähler u Nüchter

Die Firma Brähler & Nüchter
Arbeiter der Firma Brähler und Nüchter 1957 auf dem Turm der Stadtpfarrkirche.
1. ? Merz, (Giesel), 2. Alfred Dietrich (Brange), 3. Georg Schnell (Jerre), 4. Paul Brähler (Bärbels), 5. Ferdinand Dietrich (Brange), 6. Josef Nüchter, Kleinlüder, 7. Helmut Otterbein (?), 8. Karl Pfeffer (Paeffesch) ·
Fotoleihgeber: Alfred Dietrich

Heinrich Nüchter, 1877 in Essen geboren, verlebte seine Kindheit als Vollwaise in Uffhausen. Nach den Lehrjahren in Dortmund übernahm er mit seinem Schulfreund Adam Josef Brähler (Großenlüder), der ebenfalls seine Ausbildung abgeschlossen hatte, 1898 die ersten gemeinsamen Arbeiten.
Am 3. März 1903 gründeten die beiden das Stuckgeschäft Brähler & Nüchter, in dem eine ganze Reihe tüchtiger Stuckateure, darunter viele aus Großenlüder, ausgebildet wurden. Ab 1908 führte Heinrich Nüchter den Betrieb allein. Die Firma überstand den 1. Weltkrieg und entwickelte sich der schwierigen Zeiten zum Trotz rasch weiter. Es wurden sogar noch neue Geschäftszweige aufgebaut. Nach vielen Rückschlägen im 2.Weltkrieg begann der Wiederaufbau der Firma mit zunächst 40 Beschäftigten. In den 1950er Jahren waren bisweilen sogar mehr als 100 Mitarbeiter angestellt. Der Firmensitz befand sich in Fulda. Die Firma ist mittlerweile erloschen.

Großenlüder in Vergangenheit und Gegenwart
Das Dorfbild verändert sich rasant. Das sehen wir besonders an den Häusern, wenn wir Alt und Neu gegenüberstellen. Einige Häuser sind schon komplett aus unserem Dorfbild verschwunden. Damit sich kommende Generationen auch in Zukunft noch einen Eindruck von unserem Dorf machen können, wie es früher einmal war, sammeln wir alte Fotos, digitalisieren sie und pflegen diese im Heimatmuseum ein. Danach bekommen Sie Ihr Eigentum selbstverständlich wieder zurück.

Kultur,- Heimat- und Geschichtsverein der Gemeinde Großenlüder e.V.
Thomas Mohr, Tel. 8544, thmohr@online.de
Klaus Schmitt, Tel. 8241, vkschmitt@web.de
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Oder jeden Montag von 10 bis 12 Uhr im Heimatmuseum, Tel. 9110350

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