Dorfgedächtnis, Das Freibad an der Lüder

Dorfgedächtnis 17 Bad an der Lüder

Das Freibad an der Lüder
Früher, als es rundum noch keine Schwimmbäder gab, gingen Jung und Alt zum Baden an die Lüder. Der Weg zu unserem Bad führte vorbei am Sodegarten. Auf einem ausgetretenen Trampelpfad überquerte man die Wiese an der ‚Großen Mühle‘. Da trennten sich die Wege: Noch vor dem Steinsteg ging es rechts ab zum ‚Frauen- und Kinderbad‘. Die Männer mussten den Steg überqueren, um dann – ebenfalls rechts – zu ihrem ‚Männerbad‘ zu kommen. Übrigens wurde das ‚Freibad‘ auch im Winter von den Einheimischen genutzt – nämlich zum Eislaufen und Eishockeyspiel.
Im Jahr 1933 vermerkte der damalige Bürgermeister Adam Josef Brähler dazu in seinem Tagebuch:
„Der Badeplatz der Gemeinde wurde hergerichtet. Umkleidekabinen wurden errichtet und für die Frauen ein geschlossener Baderaum geschaffen. Die Kosten waren erheblich. Die Anlage wurde aber durch die Bevölkerung nicht gepflegt und durch das im Winter einsetzende Hochwasser wieder gänzlich zerstört. Kosten 255,- RM.“
Text: H. Brähler/M. Michel

Großenlüder in Vergangenheit und Gegenwart
Wer hat nicht alles an der Lüder schwimmen gelernt? Wer kann uns zu dieser Zeit noch Bilder zur Verfügung stellen oder Geschichten erzählen?

Kultur,- Heimat- und Geschichtsverein der Gemeinde Großenlüder e.V.
Thomas Mohr, Tel. 8544, thmohr@online.de
Klaus Schmitt, Tel. 8241, vkschmitt@web.de
Andreas Ruhl, Tel 620110, andreasruhl@gmx.net

Oder jeden Montag von 10 bis 12 Uhr im Heimatmuseum, Tel. 9110350

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